Studie zeigt: Traumatisierungen bleiben oft unerkannt

Studie zeigt: Traumatisierungen bleiben oft unerkannt

Geflüchtete haben häufig massive Gewalt erlebt – in ihrem Herkunftsland, auf der Flucht und manchmal auch in den Aufnahmeländern. Gleichzeitig stellt das Asylverfahren hohe Ansprüche an Schutzsuchende. Während der Anhörung müssen sie ihre Fluchtgeschichte detailliert und nachvollziehbar schildern. Das ist insbesondere für traumatisierte Menschen nicht ohne weiteres möglich. Damit psychisch erkrankte Schutzsuchende ihr Asylverfahren unter

Benefizkonzert wird verschoben

Aus aktuellem Anlass und entsprechend der Bremischen Verordnunghaben wir zusammen mit der Kulturkirche Bremen entschieden,das für den 27. November 2020 geplante Benefizkonzert zu verschieben! Unser geplantes Programm mit den vier Künstlern Till Bleckwedel – Gesang, Helge Gutbrod und Tobias Pflug – Rezitation, Tim Günther – Gesang und Klavier. wollen wir zu einem späteren Zeitpunkt präsentieren.

Gewalterfahrungen müssen frühzeitig dokumentiert werden

Gemeinsame Pressemitteilung von NTFN e.V. und REFUGIO Bremen zum 26. Juni Folter, Misshandlung, Polizeigewalt: Gewalterfahrungen müssen bei Geflüchteten frühzeitig dokumentiert werden Folter und Gewalt sind in vielen Herkunftsländern von Geflüchteten sowie auf den Fluchtrouten weit verbreitet. Betroffene tragen meist körperliche und seelische Folgeschäden davon. Das Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen (NTFN e.V.) und REFUGIO

REFUGIO bleibt offen

Als Einrichtung des Gesundheitswesens bleibt unser Behandlungszentrum für unsere Patient*innen geöffnet. Wir haben konkrete Maßnahmen getroffen, um das Ansteckungsrisiko für Mitarbeitende wie Patient*innen möglichst gering zu halten. Bitte nehmen Sie dennoch Kontakt zu uns auf, falls sie bereits vereinbarte Termine nicht wahrnehmen können. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Fortbildungen und (fach)öffentliche Veranstaltungen abgesagt

abgesagt: Tagung „Sehnsucht“

Termine

Dokumentation von Folterfolgen

26.02.2020, 19 Uhr DAS ISTANBUL PROTOKOLL UND DIE NOTWENDIGKEIT DER DOKUMENTATION VON FOLTERFOLGEN Vortrag mit Bianca Schmolze, MFH Bochum Folter hinterlässt Wunden – am Körper und an der Seele. Umso wichtiger sind Schutz, Sicherheit und soziale wie emotionale Unterstützung. Eine interdisziplinäre Begutachtung von Folterfolgen durch Psycholog*innen, (Rechts-)mediziner*innen und Jurist*innen kann Flüchtlinge ferner als Überlebende in

REFUGIO erhält Town & Country Stiftungspreis

REFUGIO erhält Town & Country Stiftungspreis Erfurt / Bremen, 27. November 2019 – Bereits zum siebten Mal wird in diesem Jahr der Town & Country Stiftungspreis veranstaltet. Dabei werden gemeinnützige Einrichtungen aus ganz Deutschland, die sich für körperlich, geistig und sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche einsetzen, unterstützt. Das Fördervolumen beträgt annähernd 600.000 Euro. Aus dem

Modellprojekt Sprachmittlung

Seit Herbst 2019 haben wir finanziert von der Senatorin für Gesundheit das Modellprojekt Sprachmittlung gestartet, um den Zugang zur Gesundheitsversorgung für Geflüchtete zu verbessern. Das Modellprojekt richtet sich an Psychiater*innen, Kinder- und Jugendlichenpsychiater*innen, ärztliche und psychologische Psychotherapeut*innen bzw. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen für einen qualitätsgesicherten Zugang zu qualifizierten Sprachmittelnden und deren Finanzierung. Wesentliche Bestandteile des Projekts

Neues Migrationspaket: Teilhabe wird eingeschränkt, Abschiebungen erleichtert

Allen zivilgesellschaftlichen Widerständen zum Trotz hatte der Bundestag Anfang Juni verschiedene Gesetze verabschiedet. Darunter ist auch das Zweite Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht, welches ab sofort in Kraft tritt. Pro Asyl nennt es das „Hau ab Gesetz“, weil es auch bei der Duldung wichtige Änderungen gibt: Ab dem 21. August gibt es die prekäre

Folter, Flucht und fehlende Behandlung

Weltweit müssen Millionen Menschen vor Krieg und Folter fliehen. Nur ein geringer Teil von ihnen wählt und erreicht das Ziel Europa. Die Suche nach Schutz und Sicherheit beinhaltet aber vielfach auch die Hoffnung auf Gesundheit. Jeder fünfte Mensch in Krisengebieten ist psychisch krank. Grund dafür sind Erlebnisse und Erfahrungen von Krieg, Folter und Menschenrechtsverletzungen. Das

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