Projekte

Hier finden Sie eine Übersicht der Projekte von REFUGIO:

 

Räume öffnen – Zugänge schaffen

Das Projekt war zunächst auf drei Jahre angelegt (bis 2020) und wurde nun um zwei weitere Jahre (bis 2022) verlängert. Dabei steht neben der Förderung der Prävention und Rehabilitation insbesondere die Schaffung neuer und leichter Zugänge zu gesundheitlicher und psychosozialer Versorgung schutzbedürftiger Flüchtlinge im Mittelpunkt. Konkret sollen dabei nicht nur neue Angebote der Beratung und der sozialräumlichen Unterstützung insbesondere für Kinder und Jugendliche geschaffen werden. Vielmehr auch Angebote der psychosozialen Unterstützung im Einzelfall sowie spezifische kultursensible präventions- und rehabilitationsfördernde Angebote und bedarfsgerechte therapiebegleitende Hilfen. Beispielhaft dafür sind u.a. psychoedukative Angebote für Jugendliche sowie für Eltern.

Ein Projekt in Kooperation mit Aktion Mensch,
unterstützt von der Uno Flüchtlingshilfe, der Kanzlei BBG und Partneraktion-mensch
sowie weiteren privaten SpenderInnen.

 

 

99 Bilder – Kreativtherapie für Geflüchtete

Das Projekt (seit 2021) thematisiert die bildnerische Auseinandersetzung mit Erinnerungen, Ängsten und Träumen. Konkretes Ziel der Einzel- und Gruppenangebote ist die individuelle Unterstützung, Entlastung, Ressourcenstärkung und Stabilisierung der geflüchteten Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Im Einzelfall können Teilnehmende auch von weiteren Angeboten im Behandlungszentrum profitieren oder über unser Beratungskonzept passgenau an spezifische Beratungsstellen weitervermittelt werden.

Abschließend soll eine Ausstellung, die von den Teilnehmenden mitbestimmt und -gestaltet wird, die unterschiedlichen Ergebnisse – Malerei, Zeichnung oder Skulptur – präsentieren.

Das Projekt wird unterstützt von der Software AG, Concordia Stiftung, IKEA Stiftung, FELS, Helmut und Ruth Märtens Stiftung, Karin und Uwe Hollweg Stiftung, OLB Stiftung, Stiftung Sparda Bank, Waldemar Koch Stiftung sowie privaten Spender*innen.

Refugio kickt

Das Projekt gilt der nachhaltigen Verbesserung der psychosozialen Gesundheitsversorgung für junge und jugendliche Geflüchtete. Dazu sollen Sport- und Bewegungsangebote in Kooperation mit dem SV Werder Bremen geschaffen und ausgebaut werden.
Bewegungstherapeutische Angebote wirken per se entlastend. Dazu kommt, die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen werden psychologisch begleitet und sind an unser Zentrum angebunden. So stellen die Gruppenangebote eine Brückenfunktion und damit einen besseren und leichteren Zugang zu therapeutischer Behandlung dar. Gleichzeitig wird auch eine nachhaltige therapeutische Betreuung der Teilnehmenden und eine Begleitung der Bezugsgruppe gewährleistet.

432257_167681970017595_1509939599_nREFUGIO und Werder sind Partner im Willkommensbündnis der Bundesligastiftung „Willkommen im Fußball“.

Aus dieser Kooperation ist ein Artikel zur Relevanz von sportlicher Aktivität auf die seelische Gesundheit entstanden, der weiterführende Informationen vermittelt.

BeSAFE – Besondere Schutzbedarfe bei der Aufnahme von Geflüchteten Erkennen.

Modellprojekt (seit 2021) zur Entwicklung und Erprobung eines Konzepts zur Identifizierung besonderer Schutzbedürftigkeiten in Erstaufnahmeeinrichtungen. In Kooperation mit der BAfF e.V., der Senatorin für Soziales, der AWO Bremen und gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

 

Wieder leben lernen

Ziel des Projekts ist eine Erweiterung von Kapazitäten der Regelgesundheitsversorgung und Bildung eines Fachdialog-Netzwerkes zur professionellen Sicherung von Verfahrensgarantien für traumatisierte Zielgruppenpersonen mit besonderen Bedürfnissen.
Das Projekt fokussiert auf die multimodale therapeutische Behandlung für traumatisch und seelisch erkrankte Drittstaatsangehörige basierend auf einer 30-jährigen Expertise unseres Zentrums mit dem Ziel der Stärkung der Alltagsfunktionalität und psychischen Rehabilitation. Dazu gehören auch qualifizierende Fortbildungen für Fachkräfte der Regelgesundheitsversorgung und Dolmetscher*innen auf drei Erfahrungsebenen.

Ein Projekt (bis 2022) aus
Mitteln des Asyl-, Migrations- und
Integrationsfonds (AMIF) kofinanziert
und unterstützt von
UNO Flüchtlingshilfe und privaten Spender*innen.

 

Traumasensible Beratung und Unterstützung von Geflüchteten in Bremerhaven

REFUGIO bietet seit Herbst 2021 kostenlose und mehrsprachige (zur Zeit vor allem telefonische) Beratung und Unterstützung für geflüchtete Menschen in Bremerhaven an. Mit unserem spezifischen traumasensiblen Ansatz eröffnen wir Ratsuchenden einen Weg, sich spezifisch zu informieren, sich psychisch und sozial zu stabilisieren, eine Bearbeitung der traumatischen Erlebnisse zu wagen und somit leichter in Bremerhaven „Fuß fassen“ zu können.

Ein Projekt finanziert mit Mitteln
des Magistrat Bremerhaven.

 

REFUGIO in Bremerhaven

Dieses Projekt (bis 2021) soll dazu beitragen, die notwendige spezialisierte und muttersprachliche therapeutische Behandlung für Überlebende von Folter, Krieg und Verfolgung im Raum Bremerhaven zu gewährleisten. Dazu gehören diagnostische Erstgespräche, Clearing, Psychoedukation und konkrete Behandlungsangebote.

Ein Projekt finanziert mit Mitteln des Bundesfamilienministeriums.

 
 

Die externe Wirkungsanalyse von Phineo hat unsere Arbeit 2016 in Bezug auf Ziele, Konzept, Qualitätsentwicklung, Strategie und Transparenz untersucht und als „wirksames Projekt“ empfohlen.

 

Abgeschlossene Projekte:

Seelische Gesundheit für alle!

Im Modellprojekt einer Ambulanz wurde bis Herbst 2021 die therapeutische Gesundheitsversorgung für seelisch erkrankte Geflüchtete an einem Ort bei Refugio gebündelt. Von der Anmeldung bis zur Einzel- oder Gruppentherapie werden trauma- und kultursensible Behandlungen angeboten oder eine Vermittlung zu externen Fachkräften ermöglicht.