Statistik

REFUGIO Bremen berät, betreut und behandelt Flüchtlinge und Folteropfer aus über 30 Ländern.
Viele von ihnen sind durch Kriegserlebnisse, Folter und Flucht stark traumatisiert. Trotz Wartezeiten finden Sie schließlich bei uns Schutz und kostenlose therapeutische Unterstützung. Die genauen Zahlen für das letzte Jahr haben wir hier kurz aufgestellt:

Beratungen und Behandlungen 2017

Gesamtzahl Klient*innen:         489 Personen
inkl. laufende Behandlungen:  140 Personen
und Neuanmeldungen:              349 Personen

Darunter waren 120 weibliche und 229 männliche Personen.
Insgesamt sind etwa 30% unserer Klient*innen minderjährig.

In den Vorjahren waren die Zahlen jeweils 10- 30% geringer (2016: 449; 2015: 334; 2014: 277; 2013: 232; 2012: 231).

Herkunftsländer (nach Häufigkeit):

Syrien, Afghanistan, Kosovo, Iran, Somalia, Serbien, Mazedonien, Albanien, Irak, Guinea, Türkei, Eritrea, Ukraine, Tschetschenien, Ägypten, Marokko, Gambia, Elfenbeinküste, Simbabwe, Sri Lanka, Nepal, Palästina, Algerien, Montenegro, Georgien, Nigeria, Bosnien-Herzegowina, Pakistan, Indien, Ruanda, Sierra Leone, staatenlos

Ausführliche Informationen befinden sich im Jahresbericht.

 

„Daten für Taten”: Indikatoren für Inklusion

Es gibt derzeit kein Evaluationsinstrument, das die Komplexität der Versorgung und ihre Wirkungen angemessen erfasst. Dem wollen wir in Kooperation mit der BAfF,  dem PSZ Düsseldorf, Refugio München und der Charité-Universitätsmedizin Berlin im gleichnamigen EU-Projekt (2014) entgegen wirken und ein Instrument entwickeln, das Inklusion als Ergebnis der Interventionen psychosozialer Arbeit messbar macht. Das Projekt wird begleitet durch den Entwickler der „Inklusionschart“, Prof. Dr. Pantuček-Eisenbacher.

Details zu finden Sie hier.

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