Hier befindet sich eine Übersicht der Projekte von Refugio:
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Zukunft selbst gestalten
Mit dem Projekt wollen wir junge weibliche Geflüchtete beim Zugang zu Gesundheitsversorgung und Teilhabe unterstützen. Prävention, Beratung und Empowerment durch psychosoziale und kreative Angebote. Denn Gesundheitsförderung erleichtert Teilhabe und umgekehrt.
Junge Frauen und Mädchen, die nach Deutschland flüchteten, sind insbesondere durch geschlechtsspezifische Verfolgung und Gewalt im Herkunftsland oder auf der Flucht besonders vulnerabel. Sie benötigen bedarfsgerechte und spezifische Beratungs- und Unterstützungsangebote. Insbesondere bei Heranwachsenden ist die Entwicklungsförderung wichtig und notwendig wenn sie in psychisch belasteten (Teil)Familien aufwachsen.
Wir bieten ihnen Fachberatung und konkrete Unterstützungsangebote im Einzel- oder Gruppensetting an. Im Beratungs- und Unterstützungsprozess stehen Prävention, Stabilisierung, Ressourcenförderung und Kenntnisgewinn im Vordergrund. Methodisch sollen individuelle, gestalterische und partizipative Aspekte implementiert werden.


Ein Projekt (2026- 2028) gefördert von der Stiftung Deutsche
Fernsehlotterie und unterstützt der Waldemar Koch Stiftung,
der Stiftung Frauenorte sowie von privaten Spender:innen.
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HOME
Geflüchtete Menschen haben einen überdurchschnittlichen Bedarf an psychosozialer Hilfe und sind durch die Flucht und durch traumatisierende Erlebnisse im Heimatland psychisch belastet. Dies wirkt sich vielfach negativ auf die Integration aus. Doch 80% der geflüchteten Menschen, die psychische Belastungen zeigen und Hilfe benötigen, suchen keine Beratung auf oder erhalten eine Therapie. Gründe dafür sind vielschichtig, und reichen von Stigma, Sprachbarrieren über mangelnde Angebote und Wartezeiten für Hilfesuchende. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat deshalb zur Implementierung von niedrigschwelligen Interventionen, wie auch dem Problem Management Plus (PM+) aufgerufen, die die vorherig geschilderten Barrieren umgehen können.
Das Projekt HOME beinhaltet die Schaffung eines barrierearmen Angebotes für psychologische Kurzinterventionen für Geflüchtete mit milden oder moderaten psychischen Symptomen (PM+).
PM+ wurde 2015 von der WHO speziell für Geflüchtete entwickelt und wird nun erstmalig in Deutschland implementiert und wissenschaftlich begleitet. Das Vorhaben beinhaltet die Schulung von PM+ Trainer:innen zur Durchführung des PM+ sowie Wissenstransfer und Netzwerkarbeit.

Dieses dreijährige Projekt (2025- 2027) wird durchgeführt vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie in Kooperation mit Refugio in Bremen, kofinanziert von der Europäischen Union.
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SAVE – Sicher. Ankommen. Vernetzen
Mentale Gesundheit von geflüchteten Kindern und Jugendlichen stärken
Das Vorhaben (2025-2028) beinhaltet den Ausbau und die Qualitätssteigerung bedarfsgerechter Beratungs- und Behandlungskapazitäten für geflüchtete Kinder und Jugendliche in Psychosozialen Zentren sowie die Stärkung der Fachkräfte in Psychosozialen Zentren im Bereich Kinderrechte und Kinderschutz. Ferner die Stärkung des Bewusstseins, Engagements und der Vernetzung für die psychosoziale und psychotherapeutische Versorgung geflüchteter Kinder und Jugendlicher in Deutschland.


Ein Kooperationsprojekt mit save the children, PSZ Sachsen-Anhalt, XENION e.V. (Berlin), Refugio Münster und der BAfF kofinanziert von der Europäischen Union.
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Traumasensible Beratung und Unterstützung
von Geflüchteten in Bremerhaven
Refugio bietet in diesem Rahmen eine kostenlose und mehrsprachige Beratung und Unterstützung für geflüchtete Menschen in Bremerhaven an. Dieses psychosoziale Angebot beinhaltet auch Orientierung zum Thema Teilhabe im Bereich Bildung und Beruf.
Mit unserem spezifischen traumasensiblen Ansatz eröffnen wir Ratsuchenden einen Weg, sich spezifisch zu informieren, sich durch qualifizierte Angebote psychisch und sozial zu stabilisieren, eine Bearbeitung der traumatischen Erlebnisse zu wagen und somit leichter in Bremerhaven „Fuß fassen“ zu können.

Ein Projekt kofinanziert vom Magistrat Bremerhaven und
unterstützt von der Lavatera Stiftung sowie privaten
Spender:innen.
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Refugio kickt weiter
Das Projekt bietet kostenlose Sport- und Freizeitangebote plus psychosoziale Begleitung für besonders schutzbedürftige Jugendliche und Kinder mit Fluchterfahrung. Wir setzen dabei auf das Empowerment der Geflüchteten sowie Fortbildungsangebote für zukünftige Teamer:innen oder Trainer:innen aus dem Pool der Teilnehmenden, um einzelne Jugendliche als sogenannte „Peer-Teamer:innen“ aktiv einzubinden. Diese kombinierten Angebote wirken entlastend, ermöglichen gesellschaftliche Partizipation und stellen eine Brückenfunktion und damit einen besseren und leichteren Zugang zu therapeutischen Angeboten im Behandlungszentrum REFUGIO dar. Darüber hinaus gibt es bei Bedarf Beratung für Eltern.


Ein Projekt unterstützt von der Bremischen Kinder und Jugendstiftung,
der Bündnis für Kinder Stiftung, der Otto Diersch Stiftung, der Stiftung
Sparda Bank und der Thera Stiftung sowie privanten Spender:innen.
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Werkstatt für Kinder
Dieses Projekt bietet regelmäßige Kreativ- und Bewegungstherapeutische Gruppenangebote für geflüchtete Mädchen in einem geschützten Rahmen mitsamt einer Anbindung an unser Beratungs- und Behandlungszentrum.
Inhaltlich und methodisch geht es um niedrigschwellige Ressourcenarbeit durch Tanz, Akrobatik und Elemente des Theaters. Zusätzlich dazu und dem Freizeitpädagogischen Lernen, entsteht ein Raum für Gespräche, um Konflikte, Sorgen und auch schöne Erfahrungen teilen zu können. Dieses Angebot kann darüber hinaus Teambildend und Identitätsstärkend wirken – individuell und kooperativ.

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Grundschule an der Glockenstraße
gefördert von der Stiftung Deutsche Fernsehlotterie und unterstützt von
privaten Spender:innen.
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bedarfs.gerecht
Das PSZ als Modell der psychosozialen Versorgung und Rehabilitation für Überlebende von Krieg, Folter, Verfolgung und Flucht.
Die übergeordnete Zielrichtung des Projekts (bis Mitte 2026) ist die Verbreitung des multiprofessionellen Modells der Psychosozialen Zentren (PSZ) zur frühzeitigen Ermittlung von Schutzsuchenden mit besonderen Bedürfnissen in die gesundheitliche Regelversorgung. Dazu gehört die Qualifizierung von Fachkräften im Bereich psychosozialer Versorgung geflüchteter Menschen (Beratungsstellen, niedergelassene Psychotherapeut:innen, Klinikmitarbeiter:innen etc.) zu Methoden der bedarfsgerechten Versorgung dieser Zielgruppe sowie der Ausbau der Versorgungskapazitäten durch verstärke Kooperationen mit Leistungsträgern und Behörden.


Ein Kooperationsprojekt mit der BAfF kofinanziert von
der Europäischen Union und unterstützt von der UNO Flüchtlingshilfe
und privaten Spender:innen.
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Unterstützung für geflüchtete Kinder und Jugendliche
Das Projekt fokussiert auf spezifische psychotherapeutische und psychosoziale Unterstützung für Kinder und Jugendliche. Dazu gehören Psychoedukation, Ressourcenidentifikation, Stabilisierungsangebote, spezifische Behandlung der einzelnen Krankheitsbilder (z.B. Traumatherapie, Therapie bei Angststörungen, Depression etc.).
Ziel ist es, die gesundheitliche Situation der Betroffenen zu stabilisieren oder sogar zu verbessern.

Ein Projekt gefördert vom Bundesministerium
für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
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Evaluation/ Output
Neben dem Einsatz eines spezifischen Qualitätsmanagements ist unser Zentrum aktiv beteiligt an unterschiedlichen Forschungsprojekten, zuletzt zusammen mit der BAfF (Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer e.V.) zum Thema Inklusion. Hier das Ergebnis unserer Evaluation (2020):
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Die externe Wirkungsanalyse von Phineo hat unsere Arbeit 2016 in Bezug auf Ziele, Konzept, Qualitätsentwicklung, Strategie und Transparenz untersucht und als „wirksames Projekt“ empfohlen
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abgeschlossene Projekte:
Richtung: Zukunft
Die Zukunft positiv zu gestalten – das fällt Jugendlichen und Kindern oft schwer, wenn sie aufgrund von Krieg oder Menschenrechtsverletzungen flüchten mussten. Angekommen, suchen sie Schutz und brauchen Unterstützung in der neuen Umgebung. Dieses Projekt bietet geflüchteten jungen Menschen in Bremen konkrete Möglichkeiten, ihre individuellen Ressourcen zu entdecken, Vertrauen aufzubauen, Verantwortung zu übernehmen und trotz erlebter Belastung Perspektiven zu entwickeln und zu gestalten. Im Mittelpunkt des dreijährigen Projektes (bis 2025) stehen altersspezifische Angebote zur Entwicklungs-, psychosozialen Gesundheitsförderung und Teilhabe.

Ein Projekt gefördert von Aktion Mensch und
unterstützt von privaten Spender:innen.
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