Presse

Mehr als drei Viertel aller Geflüchteten aus den Herkunftsländern Syrien, Irak und Afghanistan haben unterschiedliche Formen von Gewalt erlebt und sind dadurch oft mehrfach traumatisiert. Das ist das Ergebnis einer Befragung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Dies zeigt, dass dies einen gravierenden Einfluss auf ihre Gesundheit hat. Im Weser Kurier sagt Olaf Woggan, Vorstandsvorsitzende der AOK Bremen/ Bremerhaven dazu:

„Man muss genau hinschauen, wer in welcher Form ausreichend unterstützt werden muss, das ist eine humanitäre Pflicht“, so Woggan.

 

„Brückenbauer*innen“

„Die Mitarbeiterinnen des Beratungszentrums Refugio in Bremen sind Brückenbauerinnen“, schreibt Annette Wagner im Weser Kurier. „Sie bauen Brücken zu Menschen die geflohen sind und nun Hilfe brauchen, um ihre traumatischen Erlebnisse aufzuarbeiten“. Den ganzen Artikel insbesondere über die Bedeutung der Sprachmittlung in der therapeutischen Arbeit bei REFUGIO lesen Sie hier.

„Neue Heimat Norddeutschland“. 

In den vergangenen drei Jahre haben etwa 270.000 Geflüchtete Asyl in Norddeutschland beantragt. Mindestens jeder vierte ist durch Kriegserlebnisse oder Flucht traumatisiert. Ein Hörfunk-Feature von NDR Info (Forum am Sonntag vom 08.04.2018, Autorin: Brigitte Lehnhoff) informiert über die Arbeit der Psychosozialen Zentren in Norddeutschland, darunter REFUGIO Bremen, und die Situation Geflüchteter.

 

 

Der Weser Kurier berichtet von der Eröffnung der neuen Räume von REFUGIO am Tag der offenen Tür am 8. Dezember 2017 Außer der Schleifmühle 53.

„Mehr Angebote für geflüchtete Frauen.“

Die Bremer Landesfrauenbeauftragte, Ulrike Haufe, fordert einen besseren Zugang zu Arbeitsmarkt und Gesundheitsangeboten sowie mehr Schutz vor Gewalt. „Wir sind in Bremen mit dem Beratungsangebot von Refugio zwar in einer relativ guten Versorgungsposition, was das Thema Traumatherapie betrifft, aber der Bedarf ist größer als das Angebot“, so Hauffe. Weser Kurier

„Wir müssen Flüchtlingskinder aus ihrer Isolation holen
und ihnen dabei helfen, sich zu integrieren.“

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Foto: RTL/ Morris Mac Matzen

Wenn der elfjährige George aus Syrien mit seinen Freunden spielt, gibt es kein Halten mehr: Da wird gekickt, gerangelt und getobt. Fröhlich laufen die Flüchtlingskinder durch die Räume des Therapiezentrums REFUGIO in Bremen – und fast könnte man vergessen, welch schwere Zeit sie durchleben. rtl.de

 

„Fußball ist perfekt“

Foto: Fussball.de

Viele helfen, gerade auch der Fußball. Werder Bremen und Refugio e.V. laden wöchentlich zweimal geflüchtete Kinder und Jugendliche zum gemeinsamen Fußballspielspielen ein. Die Kompetenzen ergänzen sich. Werder ist für alles rund um den Fußball zuständig, die fachliche Beratung leistet das Psychosoziale Beratungs- und Behandlungszentrum Refugio. Die Kunsttherapeutin Verena Wetzel, 41, von Refugio Bremen berichtet im Fussball.de Gespräch über Flucht, Traumata und Fußball.

„Warten auf die Therapie“

Flüchtlinge sollen psychologisch besser betreut werden. Doch Bremen fehlt es weiterhin an Geld, TherapeutInnen und DolmetscherInnen. taz bremen

„Dafür doch!“

Gute Kunst für einen guten Zweck! Unter diesem Motto fand im Januar im Bremer Theater eine Benefiz-Gala zugunsten von REFUGIO statt. Berichte dazu bei radiobremen.de und butenunbinnen.

„Es sind Bilder voller Hoffnung“

Die Ausstellung initiiert von Terre des hommes mit dem Titel „Zurück ins Leben“ stellt Bilder vor, die von traumatisierten Kindern, u.a. KlientInnen von REFUGIO Bremen, gemalt wurden. Vom 29. September bis 18. Oktober ist sie im Jute-Center sowie in der Delmenhorster Innenstadt zu sehen. Nordwest Zeitung

„Kunst für die Seele“

„Oft geben wir zu Beginn unterschiedliche Vorgaben – Farben, Formen, Muster, Materialien erleichtern den Einstieg in das tatsächliche Handeln und Erleben,“ erläutert Gisela Köster, Kunsttherapeutin bei REFUGIO, ihre Arbeitsweise der Journalistin des Schwachhausen Magazins. Mehr darüber lesen Sie hier.

„Experten warnen: Zu wenig Therapieplätze“

„Krieg, Vergewaltigung und Folter – viele Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, sind traumatisiert. In Bremen ist Refugio die Hauptanlaufstelle für diese Menschen, dort erhalten sie eine psychotherapeutische Behandlung. Die Experten warnen jedoch: Der Bedarf ist viel größer, steigt mit der Zahl der Flüchtlinge. Sie fordern mehr Therapieplätze vor allem auch im ambulanten Bereich“, schreibt der Weser Kurier.

„Im Land der Kartoffeln“

web_bremen_Batman„Mohammed hat eine Batman-Figur fotografiert. Der Superheld ist sein Vorbild. Auch Pferde und Hühner hat der Achtjährige abgelichtet. Wenn er groß ist, möchte er Tierarzt werden.“
So beginnt die Besprechung unserer Ausstellung Von Kartoffeln und Aprikosen in der taz
. Mohammed ergänzt, neben Refugio solle ein großes Haus stehen, dort sei seine Praxis.  „Ein schönes Kompliment für einen guten Ort „, findet der Weser Kurier. Über 70 Exponate, darunter viele „sehr berührende Bilder und Plastiken“, wurden im November 2014 in der VHS gezeigt.
Den Ausstellungstitel erklärt Vereinsvorstand, Zahra Mohammadzadeh, bei der Eröffnung so: „Das eine braucht man, um satt zu werden, das andere zum Genießen.“

 „Gratulation!“

Seit jetzt 25 Jahren finden Menschen, die vor Krieg, Verfolgung und Diskriminierung aus den Krisenregionen dieser Welt geflohen sind, Unterstützung bei der Anlaufstelle REFUGIO Bremen. Am Montag den 12. Mai 2014 haben Bürgermeister Jens Böhrnsen und Sozialsenatorin Anja Stahmann dieses herausragende Engagement mit einem Senatsempfang in der Oberen Rathaushalle gewürdigt. Bericht der Bremer Sozialbehörde.

  „REFUGIO kickt“

spielraumpaulinermarsch630In Kooperation REFUGIO findet ein wöchentliches Training auf dem Vereinsgelände des SV Werder Bremen mit Kindern und Jugendlichen im unsicheren Aufenthalt statt. Der 33-jährige Riadh Dhaouadi ist Trainer und Betreuer der Fußballgruppe.
„Während des Trainings geht es nur um Fußball und nicht um die einzelnen Schicksale“, sagt er. „Viele der Jungs sind Freunde geworden.“ Den ausführlichen Bericht des Weser Kurier lesen Sie hier und eine kurze Reportage von radio bremen hier.
Beim ersten WERDER BEWEGT Fußball Camp 2014 herrschte reges Treiben auf den Trainingsplätzen am Weser-Stadion. In der ersten Osterferienwoche traten insgesamt 40 Jungen und Mädchen gegen das runde Leder. werder.de

 „Refugio hat einen unverzichtbaren und festen Platz in Bremen.“
Hermann Schulte-Sasse, Bremer Gesundheitssenator im Weser Kurier


„Wo sich die Seele wohlfühlen darf“IMG_0045

Verfolgung, Krieg, Flucht, Exil– diese Erfahrung kann Menschen krank machen. REFUGIO Bremen unterstützt Flüchtlinge und Folteropfer dabei, wieder leben zu lernen. Manche entdecken in der Kunsttherapie ihre fast vergessenen Stärken wieder. Einen Bericht über die Kunsttherapie bei REFUGIO finden Sie hier: DPWV_05_13

„Viele sind psychisch schwer belastet“

farschidi100_v-content16x9Krieg, Zerstörung, Gewalt, großes Leid – das haben viele Flüchtlinge erlebt, die nach Deutschland kommen. Sie brauchen dringend psychologische Betreuung. Doch für viele Flüchtlinge gibt es nicht einmal eine geeignete Unterkunft. In überfüllten Flüchtlingsheimen müssen sie ausharren. „Sie werden einfach nur verwaltet“, kritisiert Psychologe Hossein Farschidi im Interview bei buten un binnen.

„Unsere Kinder wurden geschlagen“

Sie haben mit vielen Vorurteilen zu Kämpfen: Roma. Die Berichterstattung über die häufig politisch verfolgte Gruppe nimmt zu, immer mehr von ihnen kommen nach Deutschland. Im Kampf um soziale Anerkennung finden sie Unterstützung bei Refugio, einem Verein, der Flüchtlinge aus Krisengebieten psychologisch betreut.
Hier finden Sie den gesamten Artikel von radiobremen.de.

„Schutzraum für die Seele“

Die Kinder- und Jugendtherapeutin Misa Obrsal kennt Flucht aus eigener Erfahrung: 1967 kam sie zusammen mit ihren Eltern aus der ehemaligen Tschechoslowakei nach Deutschland. In Mosambik arbeitete sie mit Kindersoldaten und heute hilft sie Flüchtlingen im Verein Refugio in Bremen. Therapeutisch begleitet sie auch Jugendliche, die ohne Familie vor Krieg und Gewalt nach Europa geflohen sind. Darüber berichtet Sie bei radio bremen tv: Ansichten Interview

Funkhaus Europa hat Misa Obrsal-Ihssen, Therapeutin bei Refugio, zum Thema unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF) interviewt, zu hören unter: FHE-UMF121212
Eine umfassende Situationsbeschreibung finden Sie hier: http://www.radiobremen.de/wissen/alle-artikel/unbegleitetefluechtlinge102.html

„Das Wichtigste ist, ihnen Schutz und Stabilität zu geben“

Was die Kinder und Jugendlichen, die alleine oder mit ihren Familien nach Deutschland geflohen sind, brauchen, zeigt sich in einem ersten Beratungsgespräch bei Refugio, dem Bremer Beratungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer. Darüber berichtet die Therapeutische Leiterin Ingrid Koop in der taz.

„Dolmetscher sind als Sprach- und Kulturmittler unerlässlich.“

Dolmi„Die Therapie-Dolmetscher befinden sich in einer besonders belastenden Situation“, so die Therapeutin. „Sie hören als erste noch vor dem Therapeuten die schlimmen Geschichten von Folter, Verfolgung und Flucht, von Vergewaltigung und Demütigung, und das auch noch in der Muttersprache – sie sind also ganz nah dran.“ Das Magazin Mittendrin (2009) berichtet ausführlich über die Bedeutung des Dolmetschens bei der therapeutischen Arbeit u.a. bei REFUGIO Bremen.

Das psychosoziale und therapeutische Behandlungszentrum „Refugio“ in Bremen steht Flüchtlingen bei, die unter schweren traumatischen Erlebnissen leiden. Ein Bericht aus dem Magazin Laufpass (Bremerhaven)

„Menschen können Folter nicht vergessen“ Titelbild

In Zusammenarbeit mit der Filmemacherin Beate Neuhaus wurde 2006 ein 45minütiger Dokumentarfilm über die Geschichte von fünf Flüchtlingen  und die Arbeit von REFUGIO erstellt. Der Film begleitet drei Frauen aus Bosnien, Kurdistan und Tschetschenien, zwei Männer aus Kamerun und Kurdistan und ein Kind aus Tschetschenien. Er zeigt, wie sie sich über therapeutische Begleitung mit ihren leidvollen Erfahrungen und Ängsten, aber auch der Lebenssituation im Exil auseinander setzen und „wieder leben lernen“.
In dem Film geht es um Flüchtlinge im Raum Bremen, die Schicksale und Alltagserfahrungen sind jedoch charakteristisch für Flüchtlinge in der gesamten Bundesrepublik und in Westeuropa. Ebenso wird am Beispiel des Behandlungszentrums REFUGIO ein allgemeiner Einblick in die therapeutische Arbeit mit traumatisierten Flüchtlingen gegeben. Der Film ist bei REFUGIO für die Öffentlichkeits- und Fortbildungsarbeit von Organisationen ausleihbar.

„Wieder leben lernen“ Der Bericht zum Film im Weser Kurier hier.

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