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Gewalterfahrungen müssen frühzeitig dokumentiert werden

Gemeinsame Pressemitteilung von NTFN e.V. und REFUGIO Bremen zum 26. Juni Folter, Misshandlung, Polizeigewalt: Gewalterfahrungen müssen bei Geflüchteten frühzeitig dokumentiert werden Folter und Gewalt sind in vielen Herkunftsländern von Geflüchteten sowie auf den Fluchtrouten weit verbreitet. Betroffene tragen meist körperliche und seelische Folgeschäden davon. Mehr dazu: hier

Sprachbarrieren überwinden

Im Alltag von psychiatrischen und psychotherapeutischen Praxen wird vorrangig Deutsch als erste Sprache verwendet. Trotz der zunehmenden Zahl von mehrsprachigen Mitarbeitenden, Ärzte/ Ärztinnen und Therapeuten/ Therapeutinnen ist die notwendige sprachliche Diversität eine große Herausforderung für das Gesundheitswesen. Sie ist jedoch eine Voraussetzung dafür, dass die Behandlung von geflüchteten Patienten und Patientinnen überhaupt erst möglich ist.
REFUGIO koordiniert seit Herbst 2019 einen Sprachmittlungspool, gefördert von der Senatorin für Gesundheit. Hier die zugehörige Pressemitteilung des Senats für Gesundheit

30 Jahre REFUGIO

Das Beratungs- und Behandlungszentrum Refugio ist in Bremen für Flüchtlinge und Folteropfer eine sichere Anlaufstelle. Seit 30 Jahren finden sie dort kostenlose Angebote, um ihr seelisches Leid zu lindern. Der Weser Kurier berichtet.

Studie der AOK

Mehr als drei Viertel aller Geflüchteten aus den Herkunftsländern Syrien, Irak und Afghanistan haben unterschiedliche Formen von Gewalt erlebt und sind dadurch oft mehrfach traumatisiert. Das ist das Ergebnis einer Befragung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Dies zeigt, dass dies einen gravierenden Einfluss auf ihre Gesundheit hat. Im Weser Kurier sagt Olaf Woggan, Vorstandsvorsitzende der AOK Bremen/ Bremerhaven dazu:

„Man muss genau hinschauen, wer in welcher Form ausreichend unterstützt werden muss, das ist eine humanitäre Pflicht“, so Woggan.

„Brückenbauer*innen“

„Die Mitarbeiterinnen des Beratungszentrums Refugio in Bremen sind Brückenbauerinnen“, schreibt Annette Wagner im Weser Kurier. „Sie bauen Brücken zu Menschen die geflohen sind und nun Hilfe brauchen, um ihre traumatischen Erlebnisse aufzuarbeiten“. Den ganzen Artikel insbesondere über die Bedeutung der Sprachmittlung in der therapeutischen Arbeit bei REFUGIO lesen Sie hier.

„Neue Heimat Norddeutschland“. 

In den vergangenen drei Jahre haben etwa 270.000 Geflüchtete Asyl in Norddeutschland beantragt. Mindestens jeder vierte ist durch Kriegserlebnisse oder Flucht traumatisiert. Ein Hörfunk-Feature von NDR Info (Forum am Sonntag vom 08.04.2018, Autorin: Brigitte Lehnhoff) informiert über die Arbeit der Psychosozialen Zentren in Norddeutschland, darunter REFUGIO Bremen, und die Situation Geflüchteter.

Der Weser Kurier berichtet von der Eröffnung der neuen Räume von REFUGIO am Tag der offenen Tür am 8. Dezember 2017 Außer der Schleifmühle 53.

„Mehr Angebote für geflüchtete Frauen.“

Die Bremer Landesfrauenbeauftragte, Ulrike Haufe, fordert einen besseren Zugang zu Arbeitsmarkt und Gesundheitsangeboten sowie mehr Schutz vor Gewalt. „Wir sind in Bremen mit dem Beratungsangebot von Refugio zwar in einer relativ guten Versorgungsposition, was das Thema Traumatherapie betrifft, aber der Bedarf ist größer als das Angebot“, so Hauffe. Weser Kurier

„Wir müssen Flüchtlingskinder aus ihrer Isolation holen
und ihnen dabei helfen, sich zu integrieren.“

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Foto: RTL/ Morris Mac Matzen

Wenn der elfjährige George aus Syrien mit seinen Freunden spielt, gibt es kein Halten mehr: Da wird gekickt, gerangelt und getobt. Fröhlich laufen die Flüchtlingskinder durch die Räume des Therapiezentrums REFUGIO in Bremen – und fast könnte man vergessen, welch schwere Zeit sie durchleben. rtl.de

„Fußball ist perfekt“

Foto: Fussball.de

Viele helfen, gerade auch der Fußball. Werder Bremen und Refugio e.V. laden wöchentlich zweimal geflüchtete Kinder und Jugendliche zum gemeinsamen Fußballspielspielen ein. Die Kompetenzen ergänzen sich. Werder ist für alles rund um den Fußball zuständig, die fachliche Beratung leistet das Psychosoziale Beratungs- und Behandlungszentrum Refugio. Die Kunsttherapeutin Verena Wetzel, 41, von Refugio Bremen berichtet im Fussball.de Gespräch über Flucht, Traumata und Fußball.

„Warten auf die Therapie“

Flüchtlinge sollen psychologisch besser betreut werden. Doch Bremen fehlt es weiterhin an Geld, TherapeutInnen und DolmetscherInnen. taz bremen

„Dafür doch!“

Gute Kunst für einen guten Zweck! Unter diesem Motto fand im Januar im Bremer Theater eine Benefiz-Gala zugunsten von REFUGIO statt. Berichte dazu bei radiobremen.de und butenunbinnen.

„Es sind Bilder voller Hoffnung“

Die Ausstellung initiiert von Terre des hommes mit dem Titel „Zurück ins Leben“ stellt Bilder vor, die von traumatisierten Kindern, u.a. KlientInnen von REFUGIO Bremen, gemalt wurden. Vom 29. September bis 18. Oktober ist sie im Jute-Center sowie in der Delmenhorster Innenstadt zu sehen. Nordwest Zeitung

„Kunst für die Seele“

„Oft geben wir zu Beginn unterschiedliche Vorgaben – Farben, Formen, Muster, Materialien erleichtern den Einstieg in das tatsächliche Handeln und Erleben,“ erläutert Gisela Köster, Kunsttherapeutin bei REFUGIO, ihre Arbeitsweise der Journalistin des Schwachhausen Magazins. Mehr darüber lesen Sie hier.

„Experten warnen: Zu wenig Therapieplätze“

„Krieg, Vergewaltigung und Folter – viele Flüchtlinge, d