Vor zwei Jahren wurden die Asylbewerberleistungen für verfassungswidrig erklärt. Nun liegt ein neuer Gesetzesentwurf vor. Zwar soll es Verbesserungen geben, allerdings bleibt es bei der medizinischen Mangelversorgung, dem Sachleistungsprinzip und den verfassungswidrigen Leistungskürzungen.

„Der jetzt vorgelegte Referentenentwurf legt nahe, dass es der Bundesregierung an jeglichem politischen Willen fehlt, insbesondere die von den Verbänden seit langem angemahnten Verbesserungen zur gesundheitlichen Versorgung von Asylsuchenden auf den Weg zu bringen“, so die BAfF, Dachverband Psychosozialer Zentren in Deutschland. Nach wie vor sei ein gesicherter Zugang zu bedarfsgerechter medizinischer, psychologischer und sozialer Versorgung für Schutzsuchende zu ermöglichen und die Kostenübernahme insbesondere für psychotherapeutische Behandlung und Dolmetscherkosten unabhängig vom Aufenthaltsstatus sicherzustellen. Die vollständige Stellungnahme der BAfF lesen Sie hier:
http://www.baff-zentren.org/wp-content/uploads/2014/07/Stellungnahme-Novellierung-AsylbLG_15.7..pdf