Trotz zahlreicher Proteste verschiedener Menschenrechtsorganisationen hat die Bundesregierung Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina per Gesetz als „sichere Herkunftsländer“ eingestuft, obwohl die dortige Menschenrechtssituation unverändert schlecht ist. So wird nun die soziale Ausgrenzung und Diskriminierung von Minderheiten legitimiert. Als „sicher“ gilt nur, dass Asylsuchende, bei denen es sich vor allem um Angehörige der dort diskriminierten Roma-Minderheit handelt, mit einer Ablehnung ihrer Asylanträge rechnen müssen. Über die Folgen der Entscheidung und die Situation für Roma in Serbien und Mazedonien wird Frau Waringo, Autorin und Menschenrechtlerin, bei ihrem Vortrag berichten.

27. November, 19 Uhr
Gesundheitsamt Bremen, Horner Strasse 60, 28203 Bremen
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Bremen