Die Bundesregierung hat ein neues Gesetz auf den Weg gebracht, das bereits im Vorfeld für viel Kritik seitens der Wohlfahrtsvebände und von NGOs gesorgt hat. Das sogenannte Integrationsgesetz wird zukünftig z.B. Geflüchtete zur Teilnahme an Integrationskursen verpflichten, kann umgekehrt aber bis dato keine ausreichende Anzahl an Plätzen bereit stellen. Auch soll es eine Wohnsitzzuweisung geben, die von Flüchtlingen als Einschränkung der Bewegungsfreiheit gesehen wird. Im Bereich des Arbeitsmarkts soll einerseits der Zugang zu Arbeitsmöglichkeiten erleichtert werden und u.a. 100.000 Arbeitsgelegenheiten geschaffen werden. Diese werden jedoch 1€-Jobs sein. Insgesamt handelt es sich um ein strittiges Paket.

„Denn auch, wenn das Integrationsgesetz einige Erleichterungen für die Integration von Geflüchteten vorsieht, stehen diesen im Großen und Ganzen Integrationshindernisse in deutlich größerem Ausmaß gegenüber“ (Stellungnahme der BafF)