Neue Aufnahmezentren, Aussetzen des Familiennachzugs und Bagatellisieren von Traumatisierungen, Abschiebung schwer erkrankter Menschen – diese im „Asylpaket II“ geplanten Maßnahmen der Bundesregierung schränken Grund‐ und Menschenrechte von vor Krieg, Verfolgung und struktureller
Diskriminierung fliehender Menschen ein und verhindern faire Asylverfahren.

In einer gemeinsamen Erklärung mit dem Flüchtlingsrat und Medinetz Bremen kritisieren wir das geplante  Asylpaket II und die damit verbundenen Maßnahmen.

„Es ist zynisch, davon auszugehen, dass sich Flüchtlinge so schnell Termine und Atteste vom Facharzt beschaffen können, wenn selbst langjährige Patient*innen wochenlang warten“ stellt Dr. Vera Bergmeyer vom MediNetz Bremen fest.
Zudem sollen lebensbedrohlich erkrankte Flüchtlinge abgeschoben werden, wenn es in einem Landesteil des Herkunftslandes Behandlungsmöglichkeiten gibt, unabhängig davon, ob diese den Menschen auch zugänglich sind.
„Psychische Störungen werden als unbedeutend hingestellt“ erklärt Björn Steuernagel, Vorstand vom
Psychosozialen Behandlungszentrum REFUGIO Bremen.

Die ausführliche Stellungnahme finden Sie hier.