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Bewegungsgruppe für kurdische Frauen

Auf Grund der positiven Erfahrungen mit multimodaler Behandlung wurde eine Bewegungsgruppe für kurdische Frauen aufgebaut.

Die Gruppe trifft sich 14-tägig mit sechs bis acht Frauen, angeleitet von einer Integrativen Bewegungs- und Leibtherapeutin und begleitet von einer Dolmetscherin.

Traumatische Erfahrungen führen häufig zu Störungen im Leiberleben. Bewegungsarmut, reduzierter Körperausdruck und Muskelverspannungen sowie eingeengte flache Atmung sind hierfür sichtbare Zeichen. Häufig nehmen traumatisierte Menschen Schmerzen, jedoch nicht Entspannung wahr.                
Die Wiederentdeckung des Körpers steht im Mittelpunkt der Gruppenarbeit. Mit Bewegungs- und Wahrnehmungsübungen soll das verloren gegangene Gefühl für den eigenen Körper wiederentdeckt werden.  Die teilnehmenden Frauen sollen befähigt werden, eine verbesserte Funktionstüchtigkeit ihres Körpers zu erlangen. Über diesen Weg können sie sich verloren geglaubte und auch neue Gefühlsräume erschließen.

Mehr zur Integrativen Bewegungs- und Leibtherapie finden Sie unter www.eag-fpi.de.

Literaturhinweis
Koop, Ingrid Ingeborg (2008). Integrative Bewegungstherapie mit traumatisierten Flüchtlingen.
In: Waibel, Martin/ Jakob-Krieger, Cornelia: Integrative Bewegungstherapie. Schattauer, Stuttgart

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